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Traineebericht Oliver Schmidt

Die nachhaltige Ausrichtung des Bankhauses und seine Stabilität ermöglichen eine langfristige Karriereplanung

Oliver Schmidt absolvierte ein Studium der Betriebswirtschaftslehre in Mannheim (B.Sc.) und Frankfurt am Main (M.Sc.) und war von 2009 bis 2010 Trainee bei Metzler. Er arbeitet derzeit als Portfoliomanager Aktien im Asset Management.

„Ich investiere nur in Unternehmen, die ich verstehe und von deren Zukunftsaussichten ich überzeugt bin“ (Warren Buffet). Solche simplen wie wahren Weisheiten, die den erfolgreichen Investmentstil von Warren Buffet garnieren, haben dazu beigetragen, dass das „Orakel von Omaha“ auch mich in seinen Bann gezogen hat. Mein Interesse für Kapitalmarktthemen und das sogenannte Value-Investing wurde schon früh während meines Studiums der Betriebswirtschaftslehre geweckt und gab den Anstoß, meine Kenntnisse in Kapitalmarkttheorie, Unternehmensbewertung und Portfoliomanagement durch einen Master of Finance (M.Sc.) an der Frankfurt School of Finance and Management zu vertiefen. Während dieses Studiums absolvierte ich in Madrid und Barcelona zwei Auslandssemester und begann meine Tätigkeit bei Metzler, zunächst mit einem Praktikum, danach als Werkstudent. Nach Abschluss meiner Masterarbeit, die ich in Kooperation mit Metzler schrieb, war das Investment-Trainee-Programm der nächste logische Schritt.
Ausschlaggebend für mich waren die hohe Reputation des Bankhauses, seine Unabhängigkeit sowie das auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Geschäftsmodell. Das klingt zwar wie ein Werbeslogan, doch ich habe mein Studium ein Jahr nach Lehman und einer der massivsten Finanzkrisen der Geschichte beendet. Seitdem haben Unternehmenswerte und -prinzipien für mich eine sehr reale Bedeutung. Durch die ungewöhnlich weitsichtige Strategie des Bankhauses habe ich die Chance, meine Karriere langfristig und konsequent zu planen. Dies war und ist für mich ein entscheidender Faktor, nicht nur in Zeiten der Finanzmarktkrise.

In der sechsmonatigen Orientierungsphase durchlief ich alle fünf Kerngeschäftsfelder der Bank. Meine Aufgaben konzentrierten sich vor allem auf das Research: Im Bereich Equities wirkte ich beispielsweise mit an einer Studie zu einem Chemieunternehmen und begleitete dabei den gesamten iterativen Prozess einer Unternehmensanalyse – vom Sammeln erster Daten über die differenzierte Einschätzung des Unternehmens bis hin zur daraus resultierenden Investmentempfehlung. Auch in den anderen Kerngeschäftsfeldern Corporate Finance, Private Banking, Financial Markets und Asset Management musste ich mich immer wieder in neue, komplexe Themengebiete einarbeiten. Die Rotation durch die Kernbereiche der Bank half mir, ein breites Netzwerk innerhalb des Hauses aufzubauen und die Bank als Ganzes zu verstehen - für mich explizit wichtig, da ich meine Erfahrungen bisher zwar im Finanzbereich, nicht aber in einer Bank gesammelt hatte.

Die Vertiefungsphase absolvierte ich im Asset Management im Bereich Portfoliomanagement Aktien. Hier reizten mich vor allem die Fundamentalanalyse von Unternehmen sowie die intensive Auseinandersetzung mit verschiedensten Branchen. Seit Abschluss des Programms arbeite ich als Portfoliomanager für europäische „Large Caps“, also für die größten börsennotierten europäischen Unternehmen. Die damit einhergehende Verantwortung und das internationale Umfeld machen den Beruf für mich sehr anspruchsvoll und abwechslungsreich.

Besonders begeistert war und bin ich vom unternehmerischen Engagement und der Leidenschaft meiner Kollegen für ihren Beruf. Wer diese Leidenschaft für Finanzmärkte teilt und überdies die erforderlichen Fachkenntnisse in Kapitalmarktthemen mitbringt, der sollte sich auf jeden Fall für ein Trainee-Programm beim Bankhaus Metzler bewerben.