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03.05.11

Gerhard Wiesheu vom Bankhaus Metzler überreicht Nippon Cinema Award

3. Mai 2011 Zum Abschluss des japanischen Filmfestivals Nippon Connection in Frankfurt am Main wurde der vom Bankhaus Metzler mit 2.000 EUR dotierte Nippon Cinema Award verliehen. Unter den 19 Beiträgen, die als Deutschland- oder Europa-Premiere in diesem Wettbewerb liefen, lag der brillante Animationsfilm ARRIETTY von Hiromasa Yonebayashi in der Gunst des Publikums vorne. Gerhard Wiesheu vom Bankhaus Metzler überreichte Trophäe und Siegerurkunde stellvertretend an Takashi Nishimura von UniJapan, den Vertreter der Organisation für die Förderung des japanischen Films im Ausland. Zum zweiten Mal verliehen wurde der Nippon Visions Award, der mit einer kostenlosen Untertitelung für den nächsten Film dotiert ist: Eine internationale Fachjury kürte DOMAN SEMAN von Go Shibata zum besten Langfilm dieser Festivalsektion – und zwei Vertreter des Preisstifters Japan VisualMedia Translation Academy überreichten Urkunde und Trophäe stellvertretend ebenfalls an Takashi Nishimura.

Vor der Preisverleihung im Festivalzentrum hatte Gerhard Wiesheu, Mitglied des Partnerkreises B. Metzler seel. Sohn & Co. Holding AG und zuständig für Metzlers Japangeschäft, in seiner Rede auf dem zum sechsten Mal stattfindenden Metzler-Empfang hervorgehoben, dass das Bankhaus Metzler auch in bekannt schwierigen Zeiten an den kulturellen Engagements festhalte und als gewohnt zuverlässiger Partner die Kooperation mit Nippon Connection fortsetzen werde. Es verdiene den allergrößten Respekt, so Wiesheu, was das ehrenamtliche Organisationsteam unter Leitung von Marion Klomfass jedes Jahr wieder auf die Beine stelle. Inzwischen habe sich Nippon Connection zum weltweit wichtigsten Forum für den japanischen Film entwickelt. Dazu könne man nur von Herzen gratulieren. Die Entscheidung der Festivalleitung, Nippon Connection auch vor dem Hintergrund der unvorstellbaren Katastrophe in Japan stattfinden zu lassen, nannte er richtig. Gerade ein lebendiger kultureller Austausch könne in solch schweren Zeiten einen positiven Akzent setzen.

Der Wettbewerbsempfang fand in der alten Aula der Goethe-Universität in Frankfurt am Main statt und bot ein festliches Ambiente für die rund 150 Gäste, die dem Veranstaltungsort bei Sushi und Sake einen japanischen „Anstrich“ gaben. Dazu trugen sicherlich auch die Tanzvorführung von Michiko Samazaki und der Liedvortrag der Sopranistin Eri Nabeya-Uhlig bei. Sie vermittelten einen kleinen, aber feinen Einblick in die jahrtausendealte Tradition der japanischen Kultur.

Nippon Connection vermeldete bei seiner elften Auflage auf dem alten Universitätsgelände in Frankfurt-Bockenheim wieder viele ausverkaufte Vorstellungen: Rund 16.000 Zuschauer besuchten zwischen dem 27. April und 1. Mai 2011 die Filmvorführungen, Konzerte und die „HELP JAPAN!“-Party, die sonstigen Veranstaltungen des Rahmenprogramms wie Ikebana und Teezeremonie sowie Workshops und Vorträge zu den Themen „Animationsfilm“ und „Cheerleading“. Insgesamt zeigte das 11. Nippon Connection mehr als 100 Filme aus Japan, darunter zahlreiche internationale, Europa- und Deutschland-Premieren.